Arbeitsumfeld

Angehörige des akademischen Mittelbaus – darunter Doktorierende, Assistierende, Postdocs, Assistenz- und Oberärzt*innen sowie Assistenzprofessor*innen – werden in der Regel befristet in sogenannten Qualifikationsfunktionen angestellt. Die Anstellung erfolgt auf Basis eines öffentlich-rechtlichen Vertrags mit Stellenbeschreibung und beginnt üblicherweise mit einer sechsmonatigen Probezeit.

Alle Mitarbeitenden haben Anspruch auf ein jährliches Mitarbeitendengespräch, das der Standortbestimmung zu Leistung, Zusammenarbeit, Arbeitssituation und beruflicher Entwicklung dient. Informationen und Dienstleistungen dazu bietet die Personalabteilung im Uni Intern. Bei personalrechtlichen Fragen sind die HR-Verantwortlichen der Institute erste Ansprechpersonen, gefolgt von der zentralen Personalabteilung.

Für neue Mitarbeitende bietet die Willkommensbroschüre einen Überblick über die wichtigsten arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Ergänzende und vertiefte Informationen zu den Qualifikationsfunktionenn sind ebenfalls im Uni Intern verfügbar.

Die Universität Bern fördert internationale Forschung und Zusammenarbeit. Dienstreisen sind dabei essenziell und werden effizient sowie nachhaltig gestaltet. Die Reiseplattform der Universität Bern unterstützt Mitarbeitende bei der Planung und Buchung von Dienstreisen.

Beachten Sie auch das Ampelsystem für Dienstreisen, das Ihnen aufzeigt, bei welchen europäischen Destinationen der Zug Vorrang hat vor einer Flugreise.

Die Stiftung Kinderbetreuung im Hochschulraum Bern (KIHOB) stellt die familienergänzende Betreuung und Begleitung von Kindern der Angehörigen der Universität Bern, der Pädagogischen Hochschule PHBern und weiterer Personen aus dem hochschulnahen Umfeld sicher. Die Betreuungskosten sind einkommensabhängig und die Zeiten können flexibel von Semester zu Semester vereinbart werden.

Als Ergänzung zur deutschsprachigen Webseite der KIHOB sendet Ihnen das Welcome Center gerne eine englische Kurzinfo.

Der Beratungsweiser der Universität Bern fasst die wichtigsten Anlauf- und Beratungsstellen bei Arbeitskonflikten und Krisen zusammen.

Bei Konflikten mit den Betreuungspersonen bietet die Universität verschiedene Angebote an. Hilfreich ist dabei die Triagestelle der MVUB (der Mittelbauvereinigung der Universität Bern), die bei Schwierigkeiten und Konflikten niederschwellig für alle Mittelbauangehörigen da ist.

Die Mitsprache aller Universitätsangehörigen ist gesetzlich verankert. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit und ohne Festanstellung können sich gesamtuniversitär über die Mittelbauvereinigung der Universität Bern oder über die fakultären Körperschaften engagieren.

Die Mitwirkung an der universitären Selbstverwaltung ist nicht nur ein wichtiger Aspekt, damit im Sinne einer umfassenden Qualitätssicherung und -entwicklung alle Anspruchsgruppen innerhalb der Universität beteiligt sind, sondern auch ein hilfreiches Mittel, um sich zu vernetzen und zu profilieren. So haben Mittelbauangehörige Einsitz im Senat, in den gesamtuniversitären Kommissionen, den Struktur- und Ernennungskommissionen (zur Wahl einer neuen Professorin, eines neuen Professors) sowie in den Fakultäts- und Institutsgremien.

Auch auf nationalem Niveau ist der Mittelbau in die Entscheidungsprozesse eingebunden: Der Verein Actionuni repräsentiert die jungen Forschenden und die Körperschaften des nicht-professoralen akademischen Personals der schweizerischen kantonalen Universitäten, der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH), der Fachhochschulen und und der Pädagogischen Hochschulen. Actionuni hat u.a. einen Sitz in der Schweizerischen Hochschulkonferenz und im Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds.

Medizinische Fakultät wird so bald wie möglich ergänzt.

Wiederholte abwertende Verhaltensweisen oder systematische Schikanen mit dem Ziel, eine Person auszugrenzen oder zu verdrängen, können eine erhebliche Belastung darstellen. In solchen Fällen stehen die Beratungsstelle Berner Hochschulen sowie das Personalamt des Kantons Bern als Anlaufstellen für Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Die akademische Laufbahn bringt mit sich, dass Forschende grenzüberschreitend die Hochschule wechseln. Auf der Seite Mobilität finden Sie eine Zusammenstellung der Fördergefässe, welche die Mobilität von Junior Academics unterstützen. Unterschieden nach Finanzierungsquelle (UniBE, Fakuläten, SNF) und Laufbahnstufe.

Das Welcome Center informiert, was bei einem Umzug in die Schweiz zu beachten ist und wie sich Personen, die neu in Bern sind oder die sich in einem Bewerbungs- oder Berufungsverfahren befinden, organisieren können.

Die Universität Bern engagiert sich aktiv für die psychische Gesundheit ihrer Studierenden und Mitarbeitenden, da diese eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und Arbeiten ist. In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Berner Hochschulen bietet sie psychologische Unterstützung und hat ein Merkblatt mit Handlungsempfehlungen für psychische Krisensituationen erstellt. Das Merkblatt, viele weitere Informationen sowie Anlauf- und Beratungsstellen finden Sie auf der Seite Psychische Gesundheit.

Mehr Informationen zur Gesundheitsförderung an der Universität Bern finden Sie auf der Seite Gesunde UniBE.

Eine Tätigkeit im akademischen Bereich kann Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben bedeuten. Die Anforderung, Höchstleistungen im Bereich von Forschung, Publikationen und Lehre zu erbringen und die Erwartung, mobil zu sein, kollidiert mit dem Anspruch, in Partnerschaft und Familie eine verlässliche Planung zu gewährleisten.

Die Universität Bern unterstützt die Vereinbarkeit mit verschiedenen Massnahmen, z.B. im Bereich Dual Career und externe Kinderbetreuung.